Weihnachts-Mailaktion gegen die Anzeigenveröffentlichung der AfD in der „Kreiszeitung Wochenblatt“

Mit einer Weihnachts-Mailaktion gegen die Anzeigenveröffentlichung der AfD in der „Kreiszeitung Wochenblatt“, setzten wir zum Jahresabschluss noch einmal ein klares Zeichen gegen die Normalisierung der Rechtsextremen:
Mail an die Verlagsleitung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Ihrer diesjährigen Weihnachtsausgabe erscheint eine Anzeige der AfD – einer Partei, die vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft wird. Laut aktuellen Zahlen gehören rund 20.000 Mitglieder der AfD zu diesem rechtsextremen Milieu.
Warum unterstützen Sie diese Partei?
Die AfD betreibt eine Politik, die bedenkliche Parallelen zur Ideologie der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) aufweist. Ihre völkisch-nationalistische Ausrichtung und die Hetze gegen Minderheiten, wie Migrant*innen, Homosexuelle und queere Menschen, stellen eine direkte Bedrohung für unsere demokratischen Grundwerte dar. Zudem plant die AfD, die Rechte von Frauen zu beschneiden und das Leben armer Menschen zu verschlimmern, während sie den menschengemachten Klimawandel leugnet.
Es ist unverantwortlich, dass Ihre Zeitung durch die Veröffentlichung dieser Anzeige eine Partei normalisiert und verharmlost, die solche menschenfeindlichen Ziele verfolgt. Insbesondere auch die Kollaboration mit völkischen Siedlern und Neonazis im Landkreis Harburg ist ein alarmierendes Zeichen dafür, dass die AfD eine zutiefst menschenfeindliche Agenda verfolgt.Wir können und werden nicht tolerieren, dass Ihre Zeitung mit der Veröffentlichung von Anzeigen der AfD Geld verdient. Wir werden massiv und nachhaltig Ihre Anzeigenkunden davon überzeugen, dass eine solche Unterstützung nicht gut für ihren Ruf ist. Wir werden in allen antifaschistischen Strukturen im Landkreis Harburg darauf hinweisen, dass sich Ihre Zeitung nicht zu schade ist, mit einer rechtsextremistischen Partei Geschäfte zu machen.
Wir bitten dringend darum, sich öffentlich und deutlich von der AfD zu distanzieren und keine Anzeigen dieser Partei mehr zu veröffentlichen. Es ist Zeit, Stellung zu beziehen und die Werte von Demokratie, Toleranz und Menschenrechten zu verteidigen.
Harburger Bündnis
Einig gegen Rechts
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Mail an weitere Kund*innen/Parteien, deren Weihnachtsgruß auf der gleichen Seite veröffentlicht wurde:
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Ausgabe vom 24. Dezember 2025 haben Sie im Nordheide Wochenblatt eine Weihnachtsanzeige geschaltet.
Haben Sie bemerkt, dass sich ihre Anzeige in schlechter Gesellschaft befindet – nämlich auf der gleichen Seite mit einer Anzeige der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften AfD?
Das hat mancherorts schon zu einigen Irritationen geführt, weil Leser*innen angenommen haben, dass Ihre Firma/Partei bewusst eine Kooperation mit der AfD für diese Anzeige eingegangen sei.Wir empfehlen Ihnen dringend, sich ans Wochenblatt zu wenden und gegen die Anzeige der AfD zu protestieren.
Die AfD steht für die Abschaffung unserer Demokratie, und nur aktives Handeln kann der Normalisierung dieser menschenverachtenden Partei entgegenwirken. Ihre Androhung, in Zukunft keine Anzeigen im Wochenblatt mehr zu schalten, könnte einen Sinneswandel für künftige Überlegungen des Verlages anstoßen.Mit freundlichen Grüßen,
Harburger Bündnis
Einig gegen Rechts


