Kämpferische Demonstration in Harburg: Der Unmut über das „Camp Harburg“ brodelt weiter

Etwa 150 bis 200 Menschen haben heute in Harburg gegen die katastrophalen Bedingungen im Geflüchtetencamp Schlachthofstraße demonstriert und dessen sofortige Schließung gefordert. Die dort gehaltenen Reden entlarvten ein System systematischer Menschenrechtsverletzungen, das die Würde von Geflüchteten mit Füßen tritt.
Die Zustände: Ein Skandal erster Güte
Die Fakten sind erschütternd:
- Nur 8 Duschen für 450 Menschen
- Sanitäranlagen in maroden Containern
- Funktionslose Toiletten
- Schlafräume ohne Privatsphäre
- Instabile Internetverbindung
- Mangelhafte Heizung
Willkür und Repression
Der Sicherheitsdienst ELB Security GmbH agiert mit:
- Verbaler Gewalt
- Rassistischem Verhalten
- Willkürlichen Hausverboten
Nächtlicher Polizeieinsatz schürt Angst
In der Nacht nach dem Protest eskalierte die Situation:
- 50 Polizeibeamte mit Hunden durchsuchten die Unterkunft
- Familien und Kinder wurden in Panik versetzt
- 15 Personen wurden obdachlos gemacht
Klare Forderungen der Demonstrierenden
Die Protestierenden verlangen:
- Unabhängige Untersuchung der Vorfälle
- Transparente Aufklärung
- Sofortige Schließung des Camps
- Würdige Unterbringung der Geflüchteten
„Genug ist genug!“ skandierten die Demonstrierenden und machten damit deutlich: Dieses menschenverachtende System muss abgeschafft werden!
Die Botschaft ist unmissverständlich: Geflüchtete sind Menschen mit Rechten, nicht Objekte administrativer Willkür.


